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2-tägige Radtour der Herren ins Emmental und zurück

Der vorliegende Text wurde unter enormem Zeitdruck geschrieben, weil der Redaktionsschluss extrem früh angesetzt war und eine vernünftige inhaltliche Anpassung des Textes auf ein journalistisches Topniveau in grammatikalisch-orthographischer Hinsicht nicht mehr möglich war. Wer den Bericht liest, macht das auf eigene Gefahr und Risiko. Bei Schwierigkeiten fragen Sie ihre Frau oder ihren Augenoptiker. Aus Datenschutzgründen werden im Text zu einzelnen Begebenheiten keine vollständigen Namen genannt. Die Variante mit zwei Grossbuchstaben lässt keine Rückschlüsse auf die Teilnehmer zu.

 

 

Die Herren begaben sich wie jedes Jahr zu Beginn der Sommerferien auf ihre zweitägige „Grand Tour“. Die Strecke wurde im Vorfeld von den bekannten Cracks Hansruedi Dill (Organisator), Jules Winkler und Walti Meury rekognosziert. Sie hatten den Auftrag, den Teilnehmern eine abwechslungsreiche und von allen möglichen Widerwärtigkeiten befreite Strecke anzubieten. Ihre Aufgabe haben sie bravourös erfüllt. Am besten hat mir das top moderne Hotelzimmer im Hotel Kreuz in Konolfingen gefallen! Doch alles der Reihe nach.

 

Samstag, 30.06.18

Distanz:                     111 km

Hm:                            1100 Hm

Zeit:                            4.35 h

Schnitt:                      24 km/h

Wetter:                       Stahlblauer Himmel, heisser Sommertag mit Temperaturen über 30 Grad

Strecke:                     Pratteln-Ob. Hauenstein-Aarwangen-Langenthal-Lotzwil (Mittagshalt)-Huttwil-Sumiswald-Signau-Zäziwil-Konolfingen  

 

Was prägte die heutige Etappe?

 

Fazit 1

Der Begleitbus ist nicht nur für den Transport des Gepäcks da, nein, er führt auch einige Radler direkt und ohne Anstrengung auf den Oberen Hauenstein! Die chauffierten Radler hatten allesamt ehrenwerte Gründe vorgetragen, weshalb es ihnen nicht möglich war, die gesamte Strecke per Velo zu absolvieren. Vom höchsten Punkt an aber war die ganze Gruppe in flottem Tempo unterwegs.

 

Fazit 2

Beim Kreisel in Balsthal musste die Gruppe wegen des hohen Verkehrsaufkommens abbremsen, was einem Teilnehmer, nennen wir ihn VF, aus Gründen der Unachtsamkeit und Abgelenktheit durch die technischen Gadgets am Lenker nicht auffiel, worauf er prompt dem Vordermann HS ins Hinterrad fuhr. Zum Glück nichts passiert. Erst nach dem Mittagshalt gab die elektronische Schaltung vom Velo des Opfers den Geist auf, was HS kurz aus der Fassung brachte, gefolgt von einem kurzen, heftigen und lauten Fluchen. Die Ruhe in Person MB hingegen schaute sich die Sache mit seinem Sachverstand an und brachte innert kürzester Zeit die elektronische Schaltung wieder in Gang.

 

Fazit 3

Auf einer solchen Tour kann -nebst dem unbeabsichtigten Anfahren des Vordermanns- auch sonst Allerlei Ungemach passieren. Der Defektteufel wählte die beiden Herren PS und VF aus. Da die Hilfsbereitschaft der Nichtbetroffenen aber äusserst grosszügig war, belief sich der Rückstand der wohl fahrlässig hervorgerufenen Platten auf die Marschtabelle im minimalen Bereich.

 

Fazit 4

Die 12 Teilnehmer bilden nach dem Mittagshalt zwei Gruppen: 11 bildeten eine homogene Gruppe und waren sich ihrer sozialen Pflicht bewusst und nahmen diese Aufgabe sehr ernst, die nicht so tempostarken Teilnehmer in den Windschatten zu nehmen und sie sicher bis ins Ziel zu führen. Die zweite Gruppe bestand aus dem restlichen Teilnehmer, nennen wir ihn US, der auf uns unbekannter Strecke solo sich dem Ziel näherte. Er traf einiges später als das grosse Hauptfeld im Hotel ein, was darauf schliessen lässt, dass US entweder einen Defekt erlitt oder einen seiner üblichen Zusatzrunden gedreht hat.

 

Fazit 5

Nach der wohltuenden Dusche, dem WM-Achtelfinal FRA-ARG 4:3, auf dem Bett liegend im Hotelzimmer schauend, trafen sich die hungrigen Gümmeler zum Apéro und dem Nachtessen im lauschigen Hotelgarten. Dabei entwickelten sich wie in den Vorjahren geistreiche und lustige Gespräche über alle möglichen Themen. Insbesondere beteiligte sich auch die aufmerksame und rhetorisch schlagfertige Serviceangestellte an unseren hochstehenden intellektuell-psychologisch geführten „Nachtkaffee-Gesprächen“, was VF fast sprachlos machte.

 

einige Bilder vom heutigen Tag:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 01.07.18

Distanz:                     106 km

Hm:                            750 Hm

Zeit:                            4.10 h

Schnitt:                      25 km/h

Wetter:                       siehe Vortag

Strecke:                     Konolfingen-Worb-Hindelbank-Kirchberg-Koppigen-Wangen a.A.-Oensingen-Ob. Hauenstein-Pratteln

 

Der heutige Tag begann, wie der gestrige aufhörte: eitel Sonnenschein! Was prägte die heutige Etappe?

 

Fazit 1

Die Männer, sichtlich gezeichnet von den Strapazen des Vortages und den nicht getrunkenen 13 Flaschen Nero d’Aavola beim Nachtessen, wollten in aller Ruhe das Morgenessen geniessen. Wollten! Einer jedoch, VF, redete wie ein Wasserfall und empörte sich über die linken Brotabschneider. Von Ruhe und Genuss keine Rede.

 

Fazit 2

Der Beginn der heutigen Etappe führte uns durch reizvolle, herrliche Landschaften, am Horizont zeichnete sich im Vormittagsdunst die Silhoutte der Alpenkette ab, die unsere Seelen erwärmte und mindestens so schön anzusehen war wir die Silhoutte einer Frau! Die Farbenpracht war überwältigend: grüne Mais- und Gemüsefelder, gelbe Getreidefelder, geerntete braune Ackerflächen. Wir fuhren durch eine „Heile-Welt-Gegend“

 

Fazit 3

Ein Insekt verirrte sich in den rechten Nasenflügel von RS und stach unbarmherzig zu, so dass nach 9.22 Minuten Fahrzeit bereits ein unplanmässiger Stopp eingelegt werden musste.

 

Fazit 4

Alle sind wohlbehalten in Pratteln angekommen, die UCI hat niemand wegen Dopingmissbrauchs ausgeschlossen, keine platten Reifen waren zu beklagen.

 

ein Bild vom Sonntag:

 

Schlussfolgerung

In kulinarischer und topographisch-landschaftlicher Hinsicht war das Wochenende ein voller Erfolg. VF meinte noch: „S isch e Chrampf gsi.“ FR sagte: „S isch e schöni Tour gsi.“ Alle anderen waren zu platt, um noch irgendeine Äusserung von sich zu geben! Der Verfasser fügt noch an: „S isch geil gsi.“

 

Ich freue mich auf die Neuauflage im 2019, wahrscheinlich bei gleich schönem Wetter, bei gleich guter Organisation, mit einem humorvollen Chauffeur, der gleichzeitig als Fotograf amtete und Teilnehmern, die alles schätzten, was ihnen geboten wurde.

 

Hansueli Schaub

Pratteln, 01. Juli 2018

 

 

 

Teilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge und nicht nach dem Promillegehalt des Blutes nach dem Nachtessen vom Samstag!)

Roger Andrey, Martin Blind, Hansruedi Dill Organisator), Viktor Furler, Fritz Gerber, Peter Gerber, Erich Kuppelwieser (Fahrer Begleitbus und Hoffotograf), Fritz Richner (unser Oldie), Hansueli Schaub (Beobachter und Schreiber), Rolf Schaub, Paul Schneider, Urs Sterkele, Ruedi Wehren

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